Modell um 2 WK - ca. 70 Jahre alt - hoffentlich sehen wir mit 70 noch so gut aus ;-)
Dieses Gerät wurde offensichtlich immer zur Fa. Funke zum "Update" geschickt, da einige alte Sockel fehlen, und weitere, selbst Rimlock aufgerüstet sind.
Prüfkartensystem, Anzeige der Emissionswerte in mA.
Inzwischen (2010) musste ich das Gerät reparieren, da der Kondensator für die Glättung der Anodenspannung Leckstrom hatte. Dies kann im Extremfall dazu führen, dass der Trafo überlastet wird und die Wicklungen durchbrennen.
Der Kondensator wurde allerdings mindestens schon einmal vorher gewechselt. Der originale ist viereckig, und wäre sicher ebenfalls längst dahin.
Die Bilder vom Wechsel und aus dem Innenleben des Gerätes gibt es unten auf dieser Seite!
Gesamtansicht
Detail Messwerk mit aufgelegter Prüfkarte.
Funktionswahlschalter...
Skala des Messwerkes, bei Heizfadenbruch oder Schluss ist in dem runden Feld ein rotes "F" zu sehen.
Hinweise zur Prüfung des EM35
Prüfdatenangaben...
Betriebsdaten der Röhre auf der Prüfkarte...
RE134 auf dem Prüfgerät
AM2 Magisches Auge bei der Prüfung...
Diese RE 134 ist nicht mehr wirklich gut...
...diese EL11 Pentode dagegen schon.
Hier das Innenleben vor der Reparatur, unten links sieht man den bereits gelösten Kondensator im Metallbecher.
Hier die Achse und die Kontaktreihen des Prüfschalters. Für 70 Jahre gut in Ordnung!
Hier die GR150/A Gättungsröhre
Und die AZ12 Gleichrichterröhre welche die Anodenspannung generiert. Interessant ist, dass diese ausgebaut mit dem gleichen Gerät geprüft werden kann, ohne dass eine andere AZ12 im Gerät eingesetzt ist, da die Röhre als Diode nur mit Wechselspannung geprüft wird!
Hier die Ansicht der Kontaltreihen des Steckfeldes von unten.
Übertrager für die Geräuschprüfung (Kopfhöreranschluss) , Dient auch als "Halterung" für die GR-150.
Schwerer Netztrafo mit verschiedensten Ausgangsspannungen.
Prüfschalter senkrecht auf die Achsrichtung fotografiert.
Hier der Elko im Metallbecher, bereits losgeschraubt.
Kondensator ausgelötet. Mittig die Anschlusskabel.
Ersatz: 22µF Elko mit 450V aus aktueller Fertigung, Verbindung über Lüsterklemmen, falls nochmal gewechselt werden muss wenn das Gerät 100 wird :-)
Hier in der Übersicht. 22µF statt 16µF sind kein Problem für die AZ12, das Datenblatt sagt Cl = 60 µF maximal!
Ansicht der Stabiröhre bei der Arbeit, während des Testens.
Hier noch näher. Alles gut!
Röhre ist original von der deutschen Glimmlampen Gesellschaft Pressler.
Hier das ausgebaute "Schätzchen" - West Germany Aufdruck lässt auf das Alter schliessen...